Deutscher Polizist stirbt an Stichverletzungen

FRANKFURT, Deutschland (AP) – Ein 29-jähriger deutscher Polizist ist nach einem Messerangriff gestorben. Fünf weitere wurden verletzt auf dem Mannheimer Hauptplatz, teilten die Behörden am Sonntag mit.

Ein Beamter, der von einem 25-jährigen Einwanderer aus Afghanistan mehrfach in Kopf und Hals gestochen wurde, musste sich am Freitag nach einem Angriff einer Notoperation unterziehen, teilten die Behörden mit. Der Beamte wurde ins künstliche Koma versetzt, erlag jedoch am Sonntag seinen Verletzungen.

Rektor Olaf Scholes X hatte zuvor auf Twitter gepostet, dass er „zutiefst traurig“ sei und dass „der Einsatz des Beamten für die Sicherheit von uns allen höchste Anerkennung verdient“.

Bei einer Menschenmenge, die sich am Sonntag am Ort des Angriffs versammelt hatte, nahmen zwei Dutzend Kollegen der Beamten ihre Mützen ab und zollten ihrem gefallenen Kameraden Tribut.

Ein anderer Beamter schoss auf den Verdächtigen und verletzte ihn. Anschließend wurde er ins Krankenhaus eingeliefert und ein Richter ordnete seine Festnahme wegen des Verdachts des versuchten Mordes an. Polizei und Staatsanwaltschaft haben kein Motiv für den Angriff genannt und erklärt, der Verdächtige sei nicht in der Lage gewesen, befragt zu werden.

Der Angriff ereignete sich während einer Veranstaltung von Pax Europa, die sich selbst als eine Organisation bezeichnet, die die Öffentlichkeit über die Gefahren informiert, die von der „zunehmenden Verbreitung und dem Einfluss des politischen Islam“ ausgehen. Unter den Verletzten war auch Michael Stursenberger, 59, ein Anti-Islam-Aktivist, der eine der Schlüsselfiguren der Gruppe ist und auf ihren Veranstaltungen gesprochen hat.

Bei den weiteren Opfern handelte es sich um vier Männer im Alter von 25, 36, 42 und 54 Jahren. Der 54-Jährige erlitt zunächst keine lebensgefährlichen Verletzungen, ist mittlerweile aber außer Lebensgefahr.

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