Merkels Masse sinkt im deutschen Nachfolge-Rennen auf ein 14-Monats-Tief

Die von Bundeskanzlerin Angela Merkel angeführten Konservativen fielen in einer am Sonntag veröffentlichten Umfrage hinter den Grünen, die sich zunehmend darauf vorbereiten, die nächste deutsche Regierung zu führen, auf ein 14-Monats-Tief.

Mit Merkels gefährlicher Nachfolge sank die Unterstützung für ihre Christdemokraten und die bayerische CSU von 27% auf 24% Wöchentliche Umfrage Mit der Umfragegruppe Kantar für die Zeitung Bild am Sonntag erreichte sie zuletzt Anfang März 2020 ein Niveau. Die Grünen sanken um 1 Prozentpunkt auf 27% und bleiben nahe an ihrer größten nationalen Unterstützung seit fast zwei Jahren.

Meinungsumfragen zufolge hat der Kampf der CDU-CSU um die Wahl bei den deutschen Wahlen im September sein Ansehen bei den Wählern geschädigt. Laut der Kantar-Umfrage ist Armin Laschet, der aus Merkels Zentrum stammt und im April die Genehmigung erhalten hat, unter den Kandidaten der drei Hauptparteien für die Kanzlerposition am wenigsten beliebt.

Merkels Entscheidung, im September nicht für eine fünfte Amtszeit zu kandidieren, ihr Versäumnis, einen geordneten Übergang herbeizuführen, und der Niedergang ihres Partners in der sozialdemokratischen Koalition öffneten die Tür zu Deutschlands erster von den Grünen geführter nationaler Regierung. Die Sozialdemokraten und Liberaldemokraten, eine wirtschaftsfreundliche Oppositionspartei, erzielten in der Umfrage am Sonntag zwei Punkte und stiegen auf 15% bzw. 11%.

Wenn die Kanzlerin durch Volksabstimmung anstelle des Parlaments gewählt würde, würden die Grünen, Analina Burbock, 26% erhalten, verglichen mit 16% für Finanzminister Olaf Schultz, den sozialdemokratischen Kandidaten, und 15% für Laschet von der Christlich-Demokratischen Union-Christin Soziale Union, laut Insa Bild am Sonntag Umfrage

Fotograf: Stephanie Luce / Bloomberg

Burbock, ein 40-jähriger, der noch nie eine Regierungsposition innehatte, wurde im vergangenen Monat in einer Umfrage unter 1.500 deutschen Geschäftsführern gegenüber Laschet bevorzugt. Mit der 66-jährigen Merkel, die sich nach 16 Jahren als Beraterin auf den Austritt vorbereitet, ist dies das jüngste Zeichen dafür, dass die Grünen, die vor vier Jahrzehnten aus den Umwelt- und Antikriegsbewegungen in Westdeutschland hervorgegangen sind, mittlerweile zum Mainstream gehören.

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